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Paul Josef Nardini)
Paul Josef Nardini

Erster Nardini-Gedenktag: Vorbild für ein gelebtes Evangelium

Gottesdienst zum ersten Nardini-Gedenktag in Pirmasens

Als Fürsprecher bei Gott und Vorbild für gelebtes Evangelium, bezeichnete Bischof Dr. Anton Schlembach am Samstag in Pirmasens den Priester und Ordensgründer Paul Josef Nardnini, der vor drei Monaten im Speyerer Dom als erster Pfälzer seliggesprochen wurde. "Lassen wir Nardini nicht wie ein zugeschnürtes Geschenkpaket unbeachtet liegen", appellierte der Bischof in einem Pontifikalamt in der Kirche St. Pirmin , das er anlässlich des ersten liturgischen Gedenktages des neuen Seligen feierte. Dieser war von Papst Benedikt XVI. im Apostolischen Schreiben zur Seligsprechung Nardinis auf den 27. Januar, seinen Todestag im Jahr 1862, festgelegt worden.

Im Rahmen des Gottesdienstes, den die vereinigten Kirchenchöre der Stadt Pirmasens musikalisch gestalteten, fügte Bischof Schlembach eine Reliquie des Seligen in das neue Nardini-Denkmal ein. Die dazugehörende Bronzebüste stammt aus der Werkstatt des renommierten Darmstädter Künstlers Professor Thomas Duttenhoefer.

"Wir feiern heute den Gedenktag des seligen Paul Josef Nardini. Damit bekennen wir: Nardini lebt, er hat in der Herrlichkeit Gottes seine ewige Vollendung und Glückseligkeit gefunden", betonte Bischof Schlembach in seiner Predigt. Sein Sterbetag werde im päpstlichen Dekret ausdrücklich als Geburtstag für den Himmel bezeichnet. Wenn er aber bei Gott lebe, sei er auch überall dort, wo Gott ist: "also auch bei uns", erklärte der Bischof. Gerade weil er in der seligen Anschauung Gottes lebe, habe er, wie Gott, uns in seinem liebevollen Blick und auch in seinem Herzen. "Wir sind ihm nicht gleichgültig. Wir liegen ihm am Herzen. Deshalb legt er unser Wohl und Heil auch Gott ans Herz." Das sei mit dem Wort Fürsprecher bei Gott gemeint.

Von Nardini als Vorbild, so der Bischof weiter, könne man sich anregen lassen, aus seinem Leben etwas Großes, das Beste zu machen. Sein Leben, Wirken und Sterben sei gelebtes Evangelium gewesen. Nardinis Lebensgeschichte habe jedem etwas zu sagen, den Jugendlichen, den Priestern, Ordensleuten und Familien ebenso wie den Politikern und den Verantwortungsträgern für das kirchliche Leben, für die Erziehung und die sozialen Verhältnisse. Die Beschäftigung mit ihm sei gerade heute eine große Hilfe, Gott, das Gebet und das kirchliche Leben nicht aus den Augen zu verlieren, "den Ernst und die Verantwortung unseres Lebens nicht zu übersehen, unsere Mitmenschen und ihre Not nicht zu übersehen, die Freude am Leben, die Freude am Helfen, die Freude auf den Himmel nicht zu vergessen."


Die Predigt im Wortlaut.


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