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Am Grab des Seligen in Pirmasens:<br>Die Bischöfe Genn (links) und Wiesemann)
Am Grab des Seligen in Pirmasens:
Die Bischöfe Genn (links) und Wiesemann

Bischöfe Genn und Wieseman am Grab Nardinis

Priestertag in Pirmasens am 148. Todestag des Seligen

Pirmasens (28.01.2010). Am Grab des Seligen Paul Josef Nardini in Pirmasens haben am Mittwoch - am 148. Todestag des Ordensgründers - der Bischof von Speyer, Dr. Karl-Heinz Wiesemann, der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, sowie Priester und Ordensleute des Bistums Speyer eine Vesper gefeiert. Der Gottesdienst beschloss einen Priestertag, zu dem der Klerusverein jährlich am Gedenktag des 2006 seliggesprochenen Pfälzer Priesters einlädt.

Bischof Wiesemann erinnerte dabei an das Vorbild des Ordensgründers, der "die Liebe Christi hineingetragen hat in den Dienst und in die Not der Zeit". Er rief die Priester und Ordensleute auf, sich der Inspiration und Kraft des Seligen bewusst zu werden, dessen priesterliche Berufung geprägt gewesen sei von einer "Liebe, die von innen trägt". Angesichts der heutigen Situation in Kirche und Gesellschaft, die geprägt sei von einer Umbruchphase und "vielen geistigen und geistlichen Nöten im Innern der Menschen" rief er dazu auf, den Seligen als Fürsprecher um Beistand zu bitten.

Vor der Vesper hielt Bischof Genn einen Vortrag mit Überlegungen zu dem von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen "Priesterjahr". Dabei ging er auf die schwierige Situation der Priester in einer Zeit ein, in der spürbar eine Sozialgestalt von Kirche zerbreche, eine neue Gestalt aber noch nicht am Horizont erscheine. "Es ist schwer, Kirche im Übergang zu leben, und es ist für den Priester in doppelter Weise schwer", erklärte Genn. Das vom Papst ausgerufene Priesterjahr mit seiner Intention, für die Heiligung der Priester zu beten, könne eine Chance sein, den priesterlichen Dienst neu zu profilieren. "Das Priesterjahr kann uns helfen, uns noch mehr von dem durchdringen zu lassen, was wir in der Priesterweihe und in der Taufe empfangen haben. Es kann uns helfen, zu dem zu stehen, der uns gerufen hat, der uns bis jetzt die Treue gehalten hat, und dem wir eigentlich im tiefsten Kern unseres Herzens, in unserem Seelenfunken, treu bleiben wollen." Text: keller-is / Foto: Keller


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